Sudanreise 2007

November 2007 ... | Vereinigte Arabische Emirate Sudan

Dubai Khartoum der Norden des Sudan Leben am Nil Rückfahrt Gezirah AlAin UAE


Unterwegs
in den Arabischen Emiraten und im Sudan

Flug

Ganz aktuell gibt es hier ein paar Eindrücke meiner Reise nach UAE und Sudan im November und Dezember 2007. 1 Woche Emirate, 2 Wochen Sudan und nochmal 1 Woche Emirate zum Abschluss.

   Lothar

Diesmal ausgefüllt mit geschäftlichen Terminen. Aber für ein paar Reiseeindrücke hat es gereicht

Im Sudan ging es zuerst nach Khartoum » und dann, wie immer, ein paar Tage in den Norden nach AdDebba/Argi ». Ganz neue Eindrücke konnte ich auf einer Reise durch das Bewässerungsgebiet Gezirah » sammeln.

Zurück in den Emiraten habe ich wieder die wunderschöne Gegend um ElAin » besucht.





Emirate

oben

Ankunft in Dubai


Sharjah - Aufstrebendes Emirat


noch im Schatten Dubais


aber die Wolkenkratzer wachsen schon


meine neue ArbeitsHeimat fuer 1 Monat






Khartoum

oben Plan

Bisher ist es ja eher eine Geschäftsreise und vor allem seh ich Straßen und Pumpstationen. Aber es gibt kaum angenehmere Arbeit. Das störendsde sind die Klimaanlagen die einem eisige Luft ins Gesicht blasen - wieder draußen empfängt einen die heiße Luft und dann waren die Klimaanlagen im Nachhinein doch ganz angenehm. Im Sudan gibts zum Glück noch nicht viele Klimaanlagen.




Der Minibus (12 Plätze) hatte uns die letzten Tage transportiert. Am nettesten war das Abholen von Zuhause zum Office, da konnte ich mich, weil alleine hinten, vom Eiswind der Aircondition wegducken und sudanesischer RapMusik lauschen während der Fahrer und der PR-Chef Omar andauernd bei kontrollierenden Polizisten die DrivingLizenz vorzeigen mussten. Es gibt eine nagelneue Brücke von Khartoum nach Khartoum-Nord (das auch Bahri heißt - was auf arabisch 'Nord' bedeutet) Die ist grad mal einen Monat freigegeben und um den Verkehr einzudämmen dürfen keine Kleinbusse drüber - nur Privatautos und Haaflas (ca.30 Plaetze). Wir mogeln uns immer durch und werden manchmal abgefangen und müssen dann außenrum die alte 'neue' Brücke nutzen (gut 10 km mehr) Man beachte das schöne Schild 'Autobahn' auf dem Büffelfänger des Minibus vorne.


Eine der Pumpstationen, die mit Reinigungsanlagen nachgerüstet werden


Das Bild zeigt die Kläranlage von Bahri und das nächste den Zulauf - für Nichteingeweihte muss ich dazusagen dass diese 'Kläranlage' einfach ein stinkender Teich ist - ein Mitarbeiter versichert mir grinsend dass dieser Platz unter Google-Earth als 'BadPlaces' geführt wird (nicht zu verwechsen mit BathPlace ;-)


Die Vögel stört der Geruch nicht - allerdings im Zulauf tummeln sich nicht einmal die härtesten Vogelarten. Zur Ehrenrettung der Stadtwerke muss ich sagen dass die neue Klaeranlage bereits im Bau ist und demnächst fertig wird. (an diesem Platz wird dann eine Tankerentleerstation gebaut, deren Errichtung wir anbieten wollen)


Ein schönerer Anblick ist der Blaue Nil von der nagelneuen Brücke aus, mit Blick auf die uralte Eisenbahn- Kombinations-Brücke.


Der Lybische Tower - ein Wahrzeichen am blauen Nil... leider auch für die endlose Dauer von Bauarbeiten hier - 2003 stand schon das Gerippe des Hochhauses, das Ghaddafi dem Sudan schenkt und jetzt ists immer noch nicht fertig. Später sollen mal Geschäfte, Kinos und Büros rein. Immerhin siehts schon ziemlich fertig aus das Osterei. 2003


die Bedfords (lorry) fahren hinaus in die Wüste zur Versorgung weil die überall durchkommen


Obststand an der Straße aus recyceltem VW-Bus T1 (in Vorbeifahrt fotografiert)


Straßenszene in Bahri - riesige Hauptstraßen voller Haaflas (Busse)


die alte Brücke von Khartoum nach Bahri - rechts die Eisenbahnschienen - die gehen weiter bis WadiHalfa am Assuansee


Straßenszene Khartoum jetzt sind schon viele geteert - meist ein heilloses Durcheinender von Autos Bussen und Fußgängern [ein typisches gelbes Taxi]


Mercedes-Pickup, hier Boxi genannt - solche Schmuckstücke finden sich nur im Sudan / das hier ist eine Einzelanfertigung


das Speditionsviertel in Omdurman - hier werden die LKW verladen und es herrscht ein buntes Treiben


Autos werden gern bunt verziert und bieten willkommenen Ruheschatten


Wenns länger durch die Wüste geht, dann kommen die großen Hino oder Nissan Diesel zum Einsatz - die vertragen (wie auch alte Mercedes und MAN Haubenfahrzeuge) den Tiefsand. [im Hintergrund eine Rikscha]

Die erste umgekippte Rikscha, das ist ein indisches Dreirad mit 2-TaktMotor fuer 2-4 Passagiere, hab ich auch schon gesichtet. Viele raten mir strengstens davon ab, sowas zu benutzen und es kursieren die abenteuerlichsten Geschichten von Leuten die da schon rausgeflogen sind während der Fahrt. Aber ich hab meine Probefahrt schon hinter mir (das war 2005).







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